Warum diese Frage alles verändert: Wie will ich es haben?

Wir sind es gewohnt, uns zu fragen: 

 

Wie macht man das? Was ist üblich? Was erwartet man von mir? 

 

Ob im Job, in Beziehungen oder bei wichtigen Entscheidungen – oft orientieren wir uns an Regeln und „so gehört sich das“. 

Und wundern uns dann, warum es sich leer, eng oder fremd anfühlt. 

 

Die entscheidende Frage aber lautet: 

  • Wie will ich es haben? 

 

 

Unsere Hochzeit – ein lebendiges Beispiel 

 

Als wir unsere Hochzeit planten, haben wir uns nicht gefragt, wie man es „normalerweise“ macht. 

Wir haben uns immer wieder nur eine Frage gestellt: Wie fühlt es sich für uns richtig an? 

 

Wir tragen die Ringe links – weil es sich für uns stimmig anfühlt, auch wenn „man“ sie rechts trägt. 

 

Wir haben die Torte angeschnitten, wie es uns kam – nicht, wie es erwartet wurde. 

 

Und nach dem Ringwechsel haben wir unsere Hände auf das Herz des anderen gelegt. Nicht geplant. Einfach intuitiv. 

 

Später erfuhren wir, dass es ein uraltes Ritual ist – die Verbindung der Herzen zu besiegeln. 

Wir wussten das nicht im Kopf. Aber unsere Seelen erinnerten sich. 

 

 

Warum „wie will ich es haben?“ so machtvoll ist 

 

Diese Frage bringt dich sofort zurück zu dir. 

Sie umgeht Erwartungen, Rollen und Pflichten – und holt deine Wahrheit hervor. 

 

Statt dich zu fragen, ob du genug bist, frag dich: Wie will ich mich fühlen? 

 

Statt dich zu fragen, wie andere reagieren, frag dich: Wie will ich handeln? 

 

Statt dich zu fragen, was man tut, frag dich: Wie will ich es haben? 

 

Diese Frage ist kein Ego-Trip. 

Sie ist ein Anker in deine Essenz. 

Denn nur du kannst spüren, was für dich stimmig ist. 

 

Was sich verändert, wenn du so lebst 

 

Entscheidungen werden klarer, weil du nicht mehr alles abwägst – sondern spürst. 

 

Dein Alltag wird leichter, weil du nicht ständig gegen deine Natur gehst. 

 

Beziehungen werden ehrlicher, weil du aufhörst, dich passend zu machen. 

 

Dein Körper entspannt sich, weil er endlich nicht mehr gegen dich arbeiten muss. 

 

Und plötzlich fühlt sich das Leben wieder nach dir an. 

Nicht nach Pflicht. Nicht nach „muss“. 

Sondern nach Wahl. 

 

Kleine Schritte, große Wirkung 

 

Du musst nicht gleich deine Hochzeit planen, um das zu üben. 

Stell dir die Frage im Alltag: 

 

Wie will ich heute essen? 

 

Wie will ich diesen Abend verbringen? 

 

Wie will ich dieses Gespräch führen? 

 

Es sind diese kleinen Momente, in denen du beginnst, dein Leben zurückzuholen. 

Zum Schluss 

 

„Wie macht man das?“ hält dich im Alten. 

„Wie will ich es haben?“ führt dich zurück zu dir. 

 

Es ist eine einfache Frage – aber sie verändert alles. 

 

Denn zurück zu dir bedeutet nicht, jemand Neues zu werden. 

Es bedeutet, dich zu erinnern, wer du bist. 

 

Und dieser Weg beginnt genau hier. 

Mit einer Frage. 

Mit deiner Antwort. 

Mit deinem Ja zu dir.  

 

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